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Nach erneutem Wasserschaden: FDP drängt auf Neubau der HSS

Ein weiterer Wasserrohrbruch an der Heinz-Sielmann-Schule hat die dramatische bauliche Situation des inzwischen rund 60 Jahre alten Gebäudes erneut deutlich gemacht. Die Schäden und der Sanierungsbedarf werden immer offensichtlicher. Die FDP-Fraktion drängt daher auf den unverzüglichen Beginn der Planungen für einen Neubau. Einen entsprechenden Antrag bringt die FDP in die kommende Ratssitzung am Donnerstag ein.

Ein weiterer Wasserrohrbruch an der Heinz-Sielmann-Schule hat die dramatische bauliche Situation des inzwischen rund 60 Jahre alten Gebäudes erneut deutlich gemacht. Die Schäden und der Sanierungsbedarf werden immer offensichtlicher. Die FDP-Fraktion drängt daher auf den unverzüglichen Beginn der Planungen für einen Neubau. Einen entsprechenden Antrag bringt die FDP in die kommende Ratssitzung am Donnerstag ein.

„Wir dürfen nicht warten, bis die Schule geschlossen wird, weil im Winter die Heizung ausfällt oder im Sommer das Wasser durch abgefaulte Rohre mit Bakterien verunreinigt ist“, erklärt FDP-Fraktionsvorsitzender Tobias Jaehn. Es gebe jetzt dringenden Handlungsbedarf, mit der vorliegenden Machbarkeitsstudie gebe es bereits eine Grundlage, auf der die Planung sofort aufbauen könne.

Das Beispiel des Oerlinghauser Freibades zeige, wohin zu langes Zögern führen könne: Das Bad musste schließen, bevor eine neue Lösung auf den Weg gebracht war. „Das mag vielleicht verkraftbar sein, weil nicht jeder ein Grundrecht auf einen Freibadbesuch hat. Aber Kinder haben ein Recht auf Bildung. Und daher ist es unsere Pflicht, dafür sichere und vernünftige Bedingungen zu schaffen“, so Jaehn weiter.

Der Antrag greife ausdrücklich nicht erneut die Standortfrage von HSS und NLG auf. Es gehe allein darum, die bauliche Zukunft der Heinz-Sielmann-Schule endlich anzugehen. „Wir sind es den rund 650 Schülerinnen und Schülern schuldig, ihnen eine sichere und zeitgemäße Schule zu bieten. Und wir müssen ihnen zeigen, dass wir sie und ihre Zukunft im Blick haben. Die nächste Generation darf nicht das Gefühl bekommen, dass ihre Anliegen und Bedürfnisse hinter anderen Interessen zurückstehen“.